Stressbewältigungs-, Ressourcen- und Selbstmanagementtrainings, angepasst an betriebliche Erfordernisse für definierte Mitarbeitergruppen

Wir wissen heute, dass Stressmanagementmaßnahmen dann nachhaltig erfolgreich sind, wenn sie genau auf den Bedarf der jeweiligen Zielgruppen zugeschnitten sind.

Nur selten finden gründliche Bedarfs- und Zielgruppenanalysen statt. Vielfach werden Stressmanagementtrainings - wie Kantinenessen - als frei zu wählendes Angebot zur Verfügung gestellt.

Ein weiteres Problem vieler gängiger Trainings besteht darin, dass der Schwerpunkt der Maßnahmen auf Strategien zur Selbstberuhigung liegt.

Das Training von Kompetenzen, sich Unterstützung zu holen oder sich stärker an betrieblichen Entscheidungsprozessen zu beteiligen - also der Aufbau und die Nutzung von Ressourcen - , wird eher selten gefördert.

Ein eher gehemmter Mitarbeiter wird unter belastenden Arbeitsbedingungen möglicherweise nicht in der Lage sein, auf vorhandene soziale Ressourcen zurückzugreifen, weil die Stressbewältigungsstrategie: "Das Team oder die Führungskraft um Hilfe bitten" nicht in seinem Verhaltensrepertoire existiert. D.h., selbst in einem vorbildlich geführten und ausgestatteten Betrieb kann es zu psychischem Stresserleben kommen, weil Betroffene die vorhandenen guten Verhältnisse gar nicht zu nutzen in der Lage sind. - Darunter leiden häufig gerade diejenigen, die sowieso schon psychisch belastet sind.

Wir passen unsere Trainings an die spezifischen Anforderungen Ihrer Mitarbeiter an und helfen ihnen, sich Unterstützung holen zu können und nicht nur, sich zu entspannen.

Literatur zum Überblick:

Leidig, S. (2014). Psychische Störungen in der Arbeitswelt: Qualitätsaspekte der Betrieblichen Prävention. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, Themenheft 96.

Leidig, S. (2007). Psychische Störungen und Stress in der Arbeitswelt: Ansätze für eine zeitgemäße Gesundheitsförderung. Personalführung, 1, 20-31.

Sockoll, I., Kramer, I. & Bödecker, W. (2008). IGA-Report 13. Wirksamkeit und Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention. Essen: BKK-Bundesverband.